Australien und die Welt entdecken!!

 
08August
2014

Just a few pictures

Habe gerade gesehen, dass noch keine Bilder von Bangkok und Singapur hochgeladen wurden. Hier also ein kleiner Einblick

Bangkok

die Bushaltestelle köstlich Khao San

Singapur
  keine Ahnung was das zweite von rechts unten ist Hindu Tempel

08August
2014

The life in the Outback - wie in Schnaitsee nur mit anderen Tieren ;)

Hallo ihr Lieben!!

Mir gehts immer noch sehr gut hier. Ich fühl mich super wohl, natürlich ist es nicht wie zu Hause und ich freue mich unheimlich auf unseren Kachelofen. Morgens um 7 Uhr hat es hier kalte 7 Grad.

Also ich bin hier auf einer kleinen "Farm" im Outback. Wir brauchen ca. 1 Stunde nach Bundaberg und das heißt auch eine Stunde bis zum nächsten Aldi, aber das kenne ich ja schon von Schnaitsee ;)
Der nächste Ort hier heißt Gin Gin und ist ein kleines Kaff, aber ganz nett. Dort gibts einen kleinen Markt jeden Samstag und dort wird der leckere Honig mit verschiedenen Zusätzen wie Teebaumöl, Macadamia oder Lemon gekauft.
Hier lebt Christiane, 49 Jahre aus Deutschland mit ihrem Partner Ronny, 36 Jahre aus Dresden. Also meine englischen Sprachkenntnisse verbessern sich dadurch nicht besonders, außer beim abendlichen TV Programm (meistens Big Bang Theory :D)
Außerdem leben hier noch 2 Hunde -Boof (unglaublich verfressen und verschmust) und Racer- 4 Gänsen, vor denen ich ziemlich großen Respekt habe, Hühner und zwei Hähne (wenn es uns gelingt am Wochenende den Hahn einzufangen, der JEDEN Tag ab halb 5 Uhr morgens kräht, einzufangen, wird er zum Gück geschlachtet), Fische und einen Kakadu, der hier seit seinem Flügelbruch ist.

Das Anwesen hier ist wirklich groß, für Australier aber eher klein. Da ich echt nicht zunehmen will, laufe ich jeden Tag ein paar Runden auf der großen Wiese unterhalb des Hauses. Auf diese Wiese habe ich von meinem eigenen Zimmer auch einen sehr guten Blick und kann ab und zu mal ein paar Kängurus beim Fressen zusehen.

Wie ich zu dem Ganzen hier gekommen bin? Christiane hat eines morgens in Facebook eine Anzeige aufgegeben, wer hier während ihrer Abwesenheit die Stellung halten möchte. Sie fliegt am 19. August mit ihrem Partner nach Deutschland. Ronny wird Anfang September wieder kommen und Christiane erst wieder Ende September/Anfang Oktober.
Auf diese Anzeige haben sich mehrere Backpacker gemeldet und unter anderem auch Irina, eine 29 jährige aus Ostfriesland. Am Sonntag drauf bekam ich dann die Antwort von Christiane, ob ich den "Job" bekommen habe oder nicht. Bis zum Tag der Verkündung habe ich aber nochmals zweimal Christiane mit langen Facebooknachrichten mein Interesse gezeigt und so habe ich, obwohl Christiane nur einen Backpacker wollte und Irina die Stelle schon hatte, auch die Chance bekommen hier auf die kleine Farm und ihre Bewohner aufzupassen.

Wir sollen also das Haus sauber halten, uns um die Tiere kümmern und falls uns langweilig wird können wir die Veranda streichen, Unkraut ausreissen und die Fenster putzen. Dafür dürfen wir hier kostenlos wohnen, essen und uns wohl fühlen.

Ich habe in den ersten Tagen schon Freunde und Nachbarn kennengelernt, die wir auch kontaktieren können, wenn es Probleme gibt oder wir etwas von der Stadt brauchen. Alles wirklich sehr sehr nette Leute!!
Ich fühl mich gut aufgehoben, bin sehr froh über ein eigenes Schlafzimmer, das ich nicht mit 10 anderen Backpackern und Schnarchern teilen muss und über ein Bett, bei dem ich mir sicher sein kann, dass dort keine Bettwanzen hausen. Es tut auch mal gut nicht nur aus meinem 30 Liter Backpack zu leben, sondern mein weniges aber ausreichendes Gut auf einem Tisch ausbreiten zu können. Ich muss auch nicht mehr meine Bekleidung unter der Dusche mit Shampoo auswaschen, sondern kann die Waschmaschine nutzen.
Es herrscht hier sehr großer Wassermangel, es regnet so gut wie nie und deswegen muss man gut darauf achten wie lange man duscht, wie oft man Wäsche wäscht und auch während dem Zähne putzen den Wasserhahn nicht laufen lässt.

Morgen werden wir vermutlich in den Snake Park gehen und bald werde ich noch das Quad fahren lernen.

Christiane hat hier eine gute Telefon Flatrate, mit der man mehrmals täglich 20 Minuten kostenlos nach Deutschland telefonieren kann. Wer sich also über einen Anruf von mir freut, bitte mir mitteilen und die Festnetznummer nicht vergessen mir zu sagen, da sich mein Handy von Tag zu Tag immer mehr von mir verabschiedet. Jeden Tag setzt es sich automatisch mindestens einmal zurück und löscht dabei alle Einstellungen, Nachrichten, Kontakte. Zum Glück sind die Bilder noch da und alle Kontakte, mit denen ich schon mal in Whats App kontakt hatte.

Ich habe schon ein paar Postkarten abgeschickt, wäre auch dankbar um eine Rückmeldung, ob die angekommen sind.

Hier ist es also sehr schön und ich fühl mich wohl, trotz sehr vielen Hundehaaren (freue ich mich auf ein sauberes Haus zu Hause - danke Mama, dass du alles immer so gut in Schuss hältst!!)
Leider wird es mit der Zeit ein wenig langweilig, da immer derselbe Tagesablauf dem nächsten Tag folgt. Eigentlich habe ich geplant bis Ende September hier zu sein bzw. solange bis Christiane wieder kommt, aber ich denke ich werde mich von hier verabschieden, wenn Ronny wieder hier ist.
Ich werde mir das alles aber noch mehrmals durch den Kopf gehen lassen und dann mit Christiane besprechen.
Schließlich will ich so viel wie möglich von diesem unglaublich tollen Kontinent entdecken und hier sehe ich halt leider nicht sehr viel neues. Ich hoffe wir machen noch einige Ausflüge bevor die beiden nach Deutschland tigern.

Hier hat man aber auch sehr viel Zeit zum Nachdenken, was auch nicht schlecht ist. Man nimmt sich Zeit für sich selbst, schaut auf sich und es wird einem einiges klar.
(Hört sich vielleicht jetzt ein bisschen komisch an aber...)Ich danke wirklich allen, die mich immer unterstützt haben und die mitgeholfen haben (auch unbewusst), dass ich so selbstsicher bin, dass ich diese wundervolle und prägende Reise machen kann.
Ich kann nur jedem empfehlen seinen Rucksack zu packen und sich die Welt anzusehen. Es ist wirklich wunderschön!! Man lernt so viel neues kennen - Leute, Kultur, Sprachen, Sitten, Tipps und Tricks fürs Leben und sich selbst.
Ich freue mich aber auch unheimlich, wenn ich wieder zu Hause bin.
Wenn ich den nächsten Geburtstag meiner Uroma mitfeiern darf und es leckeres Schnitzel mit Kartoffelsalat gibt.
Wenn ich nach Ed fahre und es dort abends mit meiner lieben Verwandtschaft bei da Traktor Oma und beim Traktor Opa Brotzeit gibt.
Wenn ich zu Hause bin und in die saubere Küche gehe und meine liebe und tüchtige Mama, deren Parfumduft ich vermisse und ihre unglaublich zarten, weichen Hände anlächle und draußen im Garten schon seit Stunden mein fleißiger Papa am Computer Versicherungskram erledigt.
Wenn ich meinen Bruder sehe, der wie ich vor kurzem hörte unheimlich fleißig an einer Baustelle arbeitet und einfach der beste Bruder der Welt ist.
Wenn ich mit meiner tollen Laden Oma am Tisch sitze und über den Ausflug lachen kann, als ich das Lied der grauen Nebel gelernt habe oder wir an die wunderschönen und horizonterweiternden Urlaube denken mit meinem Laden Opa.
Wenn ich am Wochenende wieder mit meinen lieben und besten Freunden weggehen kann und einfach mit ihnen Spaß haben kann und wirklich geile Sachen erleben kann.
Wenn ich mit meinem Freund die kleinen Kälber füttern kann und rumtigern kann :)
Wenn ich die ganze Familie Zuckschwerdt aus Köln endlich wieder live sehen kann und nicht nur über Skype.
Und natürlich wenn ich endlich mal wieder in die Kreuzstraße in Schnaitsee komme und bei Tee und Keksen über alte Zeiten reden kann.
Auch freue ich mich wieder auf die Arbeit im Edeka und die ganzen Leute, die ich dort treffe.
Ich freue mich einfach ganz allgemein wieder sehr auf DAHEIM, auch wenn es hier eine absolut geile und unvergessliche Zeit ist, die ich schon erlebt habe und noch erleben werde!!
Auch wenn ich jetzt nicht jeden von euch Lieben angesprochen habe, ich denke an euch und danke euch!!

Ich werde bald wieder berichten.
Liebe Grüße
Baci
Nina/Ninja :)

unsere kleine Farm Ausblick von meinem Zimmer ich muss außerhalb vom Haus schlafen - der Gang zu meinem Zimmer zum Ausruhen und Genießen Känguru und Laufwiese Meine Fenster Boof Wallabies

03August
2014

Airlie Beach and the Whitsunday Islands

   

Hallo ihr Lieben!!

Mir gehts bestens!! Ich sitze mit einer Tasse Rooibush Tea mit Macadamia-Honig vom Samstagmarkt aus GinGin und  einem Schuss Milch am Tisch und blicke auf den grossen Baum, in dem sich 20 - 30 bunte Papageie rumtummeln. Diese farbvielfalt fasziniert mich immer noch!! Sie haben einen blauen Kopf, einen orange-gelben Bauch und gruene Fluegel und einen gruenen Ruecken. Die untere Bauchhaelfte ist ebenfalls blau und wird vom orange-gelben mit einem weissen Streifen getrennt.
Aber spaeter mehr ueber meinen Aufenthalt hier und jetzt zu meinem letzten Aufenthalt in Airlie Beach und auf den Whitsunday Islands.

Airlie Beach:
Vielleicht habe ich es noch nicht erwaehnt, aber ich habe mir ein Busticket gekauft, dass mich mit einem Hop on - Hop off Prinzip die Ostkueste entlang bringt (von Cairns bis nach Melbourne). Hop on - Hop off bedeutet ich kann innerhalb 6 Monate egal wann ich will in den Bus einsteigen und auch wieder aussteigen, geht aber nur One Way also nur von Norden nach Sueden, je nachdem wie man den Bus gebucht hat. Der Bus faehrt einmal pro Tag.

Also bin ich mit dem Bus 11 Stunden von Cairns nach Airlie Beach gefahren. In Airlie Beach ging ich mal zur Strandpromenade und fand dort ein super guenstiges Hostel, dass nur mit einer Strassenueberquerung vom Strand und vom Meer entfernt war. Ich hatte das Glueck auch noch in ein Female Dorm zu kommen mit eigenem Balkon und eben diesem tollen Ocean View!!
Ocean View von meinem Zimmer
Im Zimmer lernte ich dann auch gleich 3 nette Maedels kennen und mit einer ging ich am naechsten Tag ans Meer zum Sonnen. Auch in Airlie Beach konnte man nicht so arg viel machen aber es war wirklich schoen. Ich kochte mir jeden Abend etwas leckeres und bin dann dem Ocean Walk entlang bis zum Hafen gegangen. Dort blieb ich 3 Naechte. Airlie Beach

Am Freitag, 25. Juli wurde ich mittags abgeholt von einer Crew und es ging auf ein Segelboot fuer die kommenden drei Tage. Es waren 26 andere Backpacker und 3 Crew Mitglieder on board.
Jeder hat sich mit jedem gleich gut angefreundet und wir kamen auch die weiteren Tage gut miteinadner aus.
Nach den ganzen Regeln und Vorschriften, wie man sich auf einem Segelboot zu verhalten habe, fuhren wir raus aufs Meer.
Dort konnten wir gleich das erste Mal ins Wasser huepfen und schnorcheln. An dem Tag war es wirklich verdammt kalt und hin und wieder regnete es. Durch den Wind und Wellen wurde der Sand aufgewirbelt am Reef und man hatte keine so gute Sicht, leider. Danach gabs Abendessen, Spaghetti Bolognese. Auf dem Boot war es natuerlich unglaublich rutschig und so rutschte auch der erste gleich aus mit vollem Teller und kippte sich alles ueber Cap und Kopf, Schultern und Ruecken. Das war aber nicht das letzte Mal, dass sich jemand -zum Glueck ohne Verletzungen- unfreiwillig auf den Boden legte.

Die Deutschen gingen um 22 Uhr ins Bett und die Englaender und Amerikaner tranken draussen billigen Wein bis spaet in die Nacht. Die Betten waren eher ungemuetlich, aber fuer 2 Naechte voellig in Ordnung. Ich musste mir ein Bett teilen und noch dazu die Bettdecke, von der ich aber nicht viel hatte, weil die neben mir sie dauernd in Beschlag genommen hat. Es war nicht so kalt wie erwartet. Segelboottour - mein Bett
Am naechsten Morgen gabs um 7 Uhr fruehstueck und dann fuhren wir zu den Whitsunday Islands!!
Whitsunday ViewDie Inseln waren eigentlich alle sehr viel mit Wald zugedeckt. Als wir vor der Insel den Anker warfen, konnte man immer wieder Schildkroeten sehen, die ihre Koepfe an die Wasseroberflaeche streckten.
Wir gingen ca. 10 Minuten durch den Wald um kamen an zwei unglaubliche Aussichtspunkte!! Amazing!!
Ich glaube, dass dies der schoenste Platz war, den ich je gesehen habe. Der Ozean breitete sich vor einem aus in bestimmt 5 verschiedenen Blautoenen. Der Sand zog sich durchs Meer. Der Blick war traumhaft und so wie man es von Postkarten kennt!!
Nach unzaehligen Bildern gingen wir wieder durch den Wald und kamen an den Whitehaven Beach. Whitehaven Beach 
Das Meer war so klar und der Strand war weiss. Anfangs fuehlte sich der Sand mehlig an und je naeher man zum Wasser kam wie Zucker. Man sagt, dass dies der feinste Sand der Welt ist. Natuerlich hat dies mein Handy ein paar Tage gemerkt, obwohl ich wirklich sehr aufgepasst habe, dass es mit dem Sand nicht in Beruehrung kommt, aber jetzt spinnt es ziemlich und ich bin froh, wenn es bis Januar durchhaelt.
Also zurueck zum Beach. Ich dachte ich bin im Paradies. Es war wirklich traumhaft schoen!!
Ich war dort mit zwei Jungs, Kevin und Phillip.Wir gingen gleich in das absolut glasklare Wasser. Ich sagte noch "Das Wasser ist wie Leistungswasser" (und ich meinte eigentlich, dass es so klar war wie Leitungswasser) Als ich das sagte, stand ich mit dem Ruecken zu den Jungs, ich drehte mich um und Kevin nahm eine Hand voll Meerwasser gerade in den Mund. Ich schaute ihn fragend an und dann fingen Phillip und ich so zu lachen an, dass uns die Traenen gekommen sind. Kevin dachte halt komischerweise es schmeckt wie Leitungswasser. Es war echt lustig, die ganze Segelboottour war so lustig, dass mir an dem Abend der Bauch vor lachen wehtat und mir die Traenen nur so die Wange runterliefen.
Nach dem plantschen im Meer legten wir uns an den Strand, genossen die Sonne und erkundeten noch ein bisschen den Whitehaven Beach. Nach drei Stunden war das paradiesische Vergnuegen zu Ende und wir mussten wieder auf die andere Seite der kleinen Insel. Wir drei haben aber bis zu den letzten Minuten am Beach gewartet, dass er bis auf 4 andere Leute menschenleer war, einfach herrlich!! fast menschenleer
Auf der anderen Seiten wurden wir von Richie und einem kleinen Motorboot abgeholt. Als 7 Leute im Boot sassen und er losfuhr fragte Richie wie uns der Strand gefallen hat und ich fragte zum Spass welchen Strand er meinte. Zur Unterstuetzung hat Kevin noch gesagt, dass wir nur durch den Wald gelaufen sind. Richie stoppte sofort den Motor und schaute uns entsetzt mit offenen Mund an. Als wir die Sache dann aufgeklaert hatten, fuhren wir zum Segelboot zurueck und es gab Mittagessen. Auf dem Weg zu unserer naechsten Station sahen wir einen Adler und Delphine.
Am Abend sassen wir alle gluecklich und zufrieden an Deck und dann ueberwaeltigte uns noch ein unfassbar schoener Sonnenuntergang. Die Wolkendecke ueber uns faerbte sich rot und im Meer spiegelte sich die kraeftige Farbe.
Sunset
Zum Zaehneputzen gingen wir mit einem halbvollen Becher an Deck und spuckten dann alles ins Meer. Ziemlich lustig. Man musste nur aufpassen, dass man nicht ausrutschte. Bis auf 3 Maedels war keiner von uns duschen :)) I always say: We are Backpacker, we can do that.
Der Duschkopf war der ausziehbare Wasserhahn und weil Wassermangel herrscht hatte man die Moeglichkeit sich in der kleinen Toilettenkabine fuer 2 Minuten mit eiskaltem Wasser das Salz abzuwaschen.
Am Sonntag, also dem letzten Tag von unserem Trip wurden wir um 6 Uhr mit viel Krach aufgeweckt und sollten in 5 Minuten mit unserem Wetsuit an oben an Deck stehen. Wir gingen also das letzte Mal schnorcheln am schoensten Reef vom ganzen Trip. Dort war auch ein Wally zu sehen. Wieder habe ich viele verschiedenen Fische gesehen und auch welche, die ich bei den Schnorchelgaengen zuvor noch nicht entdeckt hatte. Jedoch muss ich sagen, dass der Schnorchelgang von Cairns aus der beste war und ich glaube, dass dieser auch nicht mehr zu uebertreffen ist.
Danach fruehstueckten wir, tauschen Kontaktdaten aus und fuhren zurueck in den Hafen von Airlie Beach. Es war ein wirklich lustiger Segelbootausflug mit dem schoensten Beach, den ich bis dato gesehen habe.
Leider habe ich aber auch in diesen drei Tagen das ekligste der Welt gegessen, naemlich den australischen Brotaufstrich Vegemait. Wenn man die Treppe auf dem Segelboot vorwaerts runterging, musste man zur Strafe einen Teeloeffel voll Vegemait essen. Ich habe einmal nicht aufgepasst, wollte gerade nach unten gehen und dann schrien oben alle VEGEMAIT und Richie kam schon mit einem vollen Loeffel angerannt. Der Geschmack breitet sich im ganzen Mund aus und ich wollte mich nur noch uebergeben.. Es ist sauer und schmeckt teils wie Maggie. Einfach widerlich!! Nach dem Horrorloeffel drehte ich mich bereits oben vor der Treppe um und stieg dann erst rauf\runter.

In Airlie Beach holte ich in einem Reisebuero meinen Rucksack ab und ging an die Lagoon zu den offentlichen Duschen. Dort wusch ich mir dann endlich das ganze Salz von Haut und Haar. Nach der kalten Dusche schrieb ich noch Postkarten (bis jetzt wurden 6 Postkarten verschickt aber da ich noch keine Rueckmeldung bekommen habe, denke ich , dass diese nicht angekommen sind, unfortunately), lud mein Handyakku auf und kaufte mir bei Dominos (gibts zum Glueck nicht bei uns) fuer 4,95 Dollar eine leckere Pizza, die ich dann am menschenleeren Hafen auf einer Bank verspeiste. Um halb 6 Uhr abends wurde ich dann wieder von meinem Premier Bus abgeholt und war 10 Stunden spaeter um halb 4 Uhr morgens in Bundaberg angekommen.
Ich dachte der McDonalds hat dort 24h offen, also ging ich nach meiner fruehen Ankunft gleich dorthin um ins Warme zu kommen. Im McDonalds standen drei Frauen, die mir durch geschlossener Tuer sagten, dass sie erst um 5 Uhr aufmachen und nachdem ich ihnen berichtete, dass ich nur warten will vor allem weil es sau kalt draussen ist, schuettelten sie nur den Kopf und deuteten mir mit ihrer Hand eine fuenf.
Ich setzte mich mit meinem Gepaeck neben die Tuer und wollte warten, hatte ja sonst nichts besseres zu tun und dort war es wenigstens einigermassen hell. Nach 5 Minuten wurde ich von einem Mitarbeiter vertrieben. Wie viel Herz steckt in manchen Leuten?!
Ich wartete dann also bis 5 Uhr auf einer Bank und wolte eigentlich nicht mehr zum Maecci zurueck und ihnen Geld dalassen aber ich wusste nicht wo ich sonst hingehen sollte. Um halb 8 wurde ich dann von Christiane (49 Jahre, Weltenbummlerin aus Deutschland, lebt aber schon seit ueber 25 Jahren in Australien) und Irena (29 Jahre, deutsch-russin aus Ostfriesland, ebenfalls Backpackerin und wird mit mir gemeinsam das Haus hueten, teilweise bisschen komisch und benimmt sich wie eine 12 jaehrige mit verstellen der Stimme und sehr oft gezeigtem Schmollmund) abgeholt. Wir fuhren durch Bundaberg in Richtung GinGin, einem kleinen Dorf und dann weiter ins Outbach zu der "Farm". Weiteres zu der Farm berichtete ich euch in den naechsten Tagen.
beautiful
Liebe Gruesse
Nina

31Juli
2014

Welcome to Australia!!

Hallo ihr Lieben!!

Mittlerweile bin ich schon seit einiger Zeit hier in Australien.

Von Singapur flog ich nach Cairns mit einem kurzen Zwischenstopp in Brisbane.
In Cairns angekommen kam ich in ein 4-Bett Zimmer mit unterschiedlichsten Leuten, da ich aber in das billigste Zimmer wollte, das komischerweise das Female Dorm war, konnte ich zwei Nächte später schon in das neue Zimmer umziehen. Dort habe ich eine wirklich sehr nette Deutsche kennengelernt. Sie hieß Marie, war 24 Jahre alt und hatte ihre Reise schon fast hinter sich. Sie blieb noch bis zum Heimflug die letzten 3 Wochen in Cairns. Wir haben uns wirklich sehr gut verstanden.

Da ich noch meine ganzen organisatorischen Dinge in Cairns abklären wollte, habe ich mich entschieden die Zeit in Cairns mit Marie zu verbringen. Organisatorische Sachen wie ein australisches Bankkonto eröffnen mit unglaublichen 3,6% Zinsen :D und eine australische SIM-Karte kaufen, die mehr Stress für meinen lieben Papa einbrachte als gedacht, da mein Handy keine andere SIM-Karte akzeptierte und diese somit erst freigeschalten werden musste. Diese Freischaltung zog sich aber dann bis zu zwei Wochen hin und deswegen konnte ich keine Steuernummer zum Arbeiten beantragen, was heißt ich konnte die nächste Zeit auch nicht arbeiten.

Marie hatte eine Rainforest Tagestour gebucht und ich bin dann auch ins Reisebüro rein und wollte NUR diese Tour buchen. Natürlich wollte mir der Typ gleich mehr Touren verkaufen und da ich diese Touren früher oder später sowieso gebucht hätte, habe ich gleich alles in einem gebucht und somit Geld gesparrt (Habe aber immer noch ziemlich viel ausgegeben und wollte dann einen Schnaps zum verdauen :)) )
RainforestAlso machten wir die Tour in den Regenwald am 14. Juli --> an dem Tag als die Deutschen im Finale standen.
Ich habe mir den Wecker extra auf 5 Uhr morgens gestellt um das Spiel zu verfolgen. In der 108. Minute sah ich auf die Uhr und es war ca. 20 nach 7. Um 8 Uhr wurden wir abgeholt vor unserem Hostel zur Rainforest Tour. Ich wollte mich noch Duschen, Zähne putzen, frühstücken und nochmals meinen Rucksack checken.
Also musste ich unter die Dusche springen in der 108. Minute mit dem Wissen, dass wenn ich unter der Dusche stehe genau dann ein Tor fällt. Genau so war es!!  Ich habe mich den ganzen Tag geärgert.
Die unglaublich tolle Tour hat die Enttäuschung aber wieder gelindert.
Es gab vier Stopps an denen wir ins eiskalte Wasser hüpfen konnten. Man muss dazu sagen, dass hier in Australien momentan Winter ist (bei angenehmen 25 Grad mittags)Rainforest

Beim ersten Stopp war mein Körper so früh am Morgen noch nicht bereit für Regenwaldwasser, jedoch bei dem zweiten Stopp konnte man nicht widerstehen. Dort war ein großer Fels und auf dem konnte man rutschen. Es war wirklich sau lustig.
Danach sind wir noch zu einem bekannten Wasserfall gefahren, an dem der Werbespot für eine Shampoowerbung der Marke Herbal Essences gedreht wurde. Dort haben wir tolle Bilder gemacht.
Bei einem kleinen Walk durch den Regenwald haben wir einige Pflanzen gesehen und deren Funktionen erklärt bekommen. Wie im Werbespot :D
traumhaft
Danach fuhren wir noch an einen See und später noch an eine Futterstelle für Schnabeltiere, haben aber leider keine gesehen.
Es war wirklich ein toller Ausflug.

In Cairns kann man nicht sonderlich viel machen und deswegen machten wir zwei weitere Touren.
Botanic Garden Cairns

Passion of Paradise - Schnorcheln am Great Barrier Reef
Bei der ersten Station konnten wir zwei Stunden im eher kalten Meer schnorcheln. Gleich am Anfang hatten wir das Glück zwei große Schildkröten und paar Meter weiter vier Rochen gesehen zu haben. Aber auch allein die vielen unterschiedlichen und wirklich unglaublich farbkräftigen Fische waren ein Traum. Es gab so viel zu sehen, dass die zwei Stunden sehr schnell rum waren.
Danach fuhren wir ca. 10 Minuten und kamen an der zweiten Station an. Dort war das Reef nicht so groß und auch nicht so viel verschiedene Fische. Außer Wally war dort neu. Ein 1 bis 1,5 Meter großer dunkler Fisch mit einer ganz dicken Lippe, der so zutraulich war, dass er um uns rumgeschwommen ist und man ihn anfassen konnte.
Aber die kräftigen Farben waren wirklich sehr faszinierend für mich!!

Sonst haben wir in Cairns nicht viel unternommen außer an der Esplanade also am Pool gelegen. Ins Meer konnte man leider auch nicht gehen, weil dort alles nur Schlamm war und voll von Pelikanen und eventuell sich dort Krokodile versteckt haben.

Am 21. Juli machten Marie und ich einen Skydive Sprung. Wir waren ca. 8 Leute exlk. Sprunglehrer in einem kleinen Flugzeug und stiegen in 14000 feet Höhe. Dann wurde die "Tür" geöffnet und man sprang einfach raus. Eine Minute freier Fall verging wie 10 Sekunden, in der man umhergewirbelt wird und als Neuling völlig überfordert war. Dann musste man die Beine und Arme nach oben strecken und einfach nur genießen. Es war wirklich unfassbar!! Mit einem kleinen Ruck wurde dann der Fallschirm geöffnet. Ich durfte auch selbst lenken. Es war echt richtig geil :)

Ich glaube das war der Aufenthalt in Cairns im Großen und Ganzen :)

Liebe Grüße            

07Juli
2014

Goodbye Singapore

Hallo ihr Lieben,

heute ist mein letzter Tag in Singapur. Ich hatte hier eine schoene Zeit. Heute besuch ich noch das Viertel "Little India". Am Abend, eher gesagt um Mitternacht geht mein Flieger nach Brisbane - Flugdauer 7.45 h. Nach einem kurzen Aufenthalt in Brisbane gehts dann mit einem Innlandsflug nach Cairns. In einem Hostel erwartet mich schon ein nettes 18-jaehriges Maedchen aus Deutschland. Je nachdem wie gut wir uns verstehen werden wir die Reise gemeinsam antreten.

Hier in Singapur bin ich am 5. Juli mit einem anderen Maedchen durch halb Singapur getigert. Wir waren in einem Viertel, in dem die Hauswaende kunterbunt angestrichen waren. Dann in einem Hindu Tempel, dort fand gerade eine Zeremonie statt. Eine Trommel, eine Art Floete und einer laeutete die Glocke. Ich bekam Gaensehaut und haette dort stunden verweilen koennen. Danach gingen wir in die Bugis Street. Dort war eine grosse ueberdachte Einkaufsmoeglichkeit, hauptsaechlich fuer Bekleidung, Essen, Kleinkram und Elektronisches.
Kurz darauf kamen wir nach Chinatown. Dort gingen wir dann noch zum Essen.
In Chinatown ist ein fuer die Einwohner sehr wichtiger Tempel, der "Buddah Tooth Relic Temple and Museum". Laut einer Sage blieben von Buddah drei Zaehne uebrig. Einer davon liegt in Singapur (Chinatown), die anderen zwei in China und Sri Lanka.
In diesem Tempel war alles gold und ueberall in den Waenden waren kleine Buddahs. Den Zahn selbst sah man nicht, da dieser in einer Schachtel war. Naja, hauptsache man war mal dort :)

Nach Chinatown gingen wir an der Marina Bay entlang zu einem ganz bekannten Hotel. Das Hotel "Marina Bay Sands" besteht aus drei Tuermen und oben sind sie durch eine Art Schiff miteinander verbunden. Wen es naeher interessiert
http://www.merkur-online.de/freizeit/reise/reiseziele/welt/singapur-marina-bay-sands-hotel-giganten-829236.html
Dort gab es dann um 20 Uhr ein tolles Feuerwerk. Danach machten wir uns mit der MRT auf den Heimweg und vielen kaputt ins Bett.

Gestern war das Wetter nicht sehr schoen, immer wieder regnete es zwischendurch und da ich am Vortag schon halb Singapur entdeckt hatte, ging ich in ein Einkaufszentrum, in dem man sich nur verlaufen konnte.
Heute erkunde ich noch Little India und werde dann abends um ca. 20 Uhr mit der MRT zum Flughafen aufbrechen.

Ich hoffe ich kann euch bald wieder berichten, das Internet in den australischen Hostels ist ein wenig teuer.

Mit den Fotos hats leider immer noch nicht geklappt. Auf Wunsch kann ich aber gern schon welche via Whats App, E-Mail versenden. Ich kann die Fotos irgendwie nicht von der Kamera auf den PC laden.

Ich hoffe euch gehts auch allen sehr gut!!

Ganz liebe Gruesse, dicke Bussis
Eure Nina

 

04Juli
2014

Two nights in Bangkok and the world's your oyster

Hallo ihr Lieben

ich kann mich erst jetzt melden, da ich mit dem Handy komischerweise keinen Zugriff auf diese Seite habe. Leider!! 

Aber: Mir gehts gut!! Ich war vom 2. - 4. Juli in Bangkok. Anfangs gab es ein paar Schwierigkeiten, die aber nach einiger Zeit und durch die beste Hilfe beseitigt werden konnten. 

In Bangkok ist alles sehr billig, die Unterkunft und fuer nicht mal 1 Euro kann man sich so einiges kaufen. Am Flughafen in Bangkok lernte ich ein nettes Maedchen kennen, die im Gegensatz zu mir eine Unterkunft gebucht hatte. Mit ihr zusammen teilten wir uns ein Taxi und fuhren zu dem Hostel. Ich nahm dann dort auch ein Zimmer und kam zu einer 28-jaehrigen, die in der naehe von Muenchen wohnt und fuer 12 Monate um die Welt reist. Sie hat mir so einige Tipps mit auf den Weg mitgegeben. Da sie auch in ein paar Wochen in Australien einreist, haben wir beschlossen uns dort wieder zu treffen. 
Ich ging durch die Stadt und sah mir einige Tempel an, sehr beeindruckend, jedoch gleichen sie dann doch immer dem anderen. 
Am letzten Abend ging ich dann noch mit meiner Zimmerkollegin die Khao San entlang. Ein bekannte Strasse in Bangkok. Am Tag werden dort billig Kleidungsstuecke, Lederwaren, Essen und vieles mehr verkauft. Am Abend jedoch werden die Verkaufsstaende abgebaut. Kleine Zelte werden aufgebaut unter denen DJs ihre Musik abspielen und versuchen den DJ 5 Meter neben sich zu uebertoenen. Natuerlich gibts auch abends genug Essensstaende, aber die bestehen nicht mehr nur aus Fruechten und Obst, sondern aus gegrillten oder frittierten Skorpionen, Wuermern und andere nicht leckere Sachen :) 
Viele andere Sachen wie Lachgas oder Ping Pong Shows werden einem zahlreich angeboten. 

Am naechsten Tag, also 4. Juli (heute) wurde ich um 6 Uhr frueh abgeholt, um zum Flughafen zu gelangen. Eigentlich war ausgemacht, dass ich um 6 Uhr die Frau treffe, bei der ich das Transferticket gebucht hatte, jedoch kam ein junger Kerl auf einem Roller. Er fragte, ob ich zum Flughafen muesste und sagte ich solle aufsteigen. Da ich sehr lange zoegerte und deutlich schiss hatte, wollte der Junge wegfahren. Ich schrie ihm dauernd "Wait!" hinterher. Er blieb stehen, telefonierte und war ungeduldig. Ich hatte immer noch ein schlechtes Gefuehl. Daneben stand ein duerrer alter Mann mit einem Strassenbesen in der Hand da und hatte die ganze Situation mitverfolgt. Er deutete mir, dass alles in Ordnung sei und ich mit dem Jungen mitfahren solle. Nach langem Ueberlegen stieg ich dann doch auf den Roller und drei Strassen weiter waren wir am Treffpunkt. Der Transerbus zum Flughafen holte mich 2 Minuten spaeter ab und alles war wieder in bester Ordnung. 

Als ich dann heute in Singapur angekommen bin, fuhr ich mit der S-Bahn zu einem Hostel, dass ich von der Freundin meiner Bangkok-Zimmerkollegin empfohlen bekommen hatte. Leider war dies schon voll ausgebucht und ich ging ins nebenanliegende Hostel. Leider kostet hier die Nacht 30 Singapur Dollar und ist somit ziemlich teuer. Dennoch ist der Service wirkich gut und man fuehlt sich sofort wohl. Ich naechtige in einem Zimmer mit 18 Betten. Jedes Bett hat einen eigenen Vorhang und ein eigenes Licht, also kann der Nachbar einem nicht beim Schlafen zusehen. Das Bad ist wirklich sehr sehr schoen. 
Da ich heute schon kaputt bin und es hier schon 17.13 Uhr ist, werde ich nicht mehr viel unternehmen. Morgen werde ich frueh aufstehen und nachfragen was sehenswert ist. 

Also alles in allem, mir gehts gut und ich werde euch von meinen weiteren Erlebnisse berichten :) 

Bussi und liebe Gruesse an Alle!!

05Juni
2014

In 26 Tagen beginnt die große Reise!!

In 26 Tagen und 2 Stunden werde ich in München meine Reise beginnen. Zuerst werde ich Bangkok und Singapur in ca. 7 Tagen erkunden. Dann fliege ich für 6 Monate nach Down Under. Am Ende meiner Reise habe ich noch einen 2-wöchigen Aufenthalt auf den schönen Philippinen, genauer gesagt auf Palawan.

05Juni
2014

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.